Stichtag
Auf einmal kam alles anders. Seit man sich dem Vorschlag Grassers, Restösterreich an das Bärental anzuschließen, beugte und die Nacktfotos des Finanzministers im neuen Bravo als äußerst produktive Öffentlichkeitsarbeit und transparente Politik abqualifizierte, kam es zu einem durchaus zielgerichteten Gespräch. „ Wenn der supersüße Traumboy mich nur endlich mal so richtig hernimmt“ dachte sich die Bures Dorli und machte eindeutige, orale Verständigungszeichen zu Ihrem unmittelbaren Gegenüber. „Wenn die Fiona net wäre!“ sinnierte der Molterer Willi und ertappte sich in Gedanken versunken, die Homepage des jungen Feschaks als Masturbationsvorgabe zu missbrauchen. Doch auch Molterer ist Realist, und weiß, dass solange er sein Hardlinerimage in Homosexuellenfragen und allen übrigen Fragen nicht ablegt, wird’s mit dem Karl Heinz nicht funken.
Nun dachte sich der Gusi Fredl es wäre an der Zeit auch einmal was zu denken. Da kam aber nix und Gusi verkrampfte jetzt ganz böse. Die Oberlippe fing an zu transpirieren, der hochstirnige Schedl fing an einen schlimmen, purpurnen Teint anzunehmen und er verkutzte sich an einem zu eilig genommenen Schluck Evian. Kurz bevor Gusi die Gespräche für geplatzt erklären wollte, fiel er in einen Dornröschen ähnlichen Zustand. Niemand wollte dies auffallen.
Gleich daneben träumte auch wer. Bertl Darabos Bonaparte sah ich als Kaiser des Innenministeriums kurz bevor er einen kreischenden Schrei von sich gab. Mit nassgelullter Hose musste der junge, dynamische und erfolglose Mittvierziger völlig aufgelöst den Verhandlungstisch räumen und aufs WC. Ein fliegender Zug hat ihm im Traum überfahren und schwer zugesetzt.
Gerade auf dem Rückweg desselben befindet sich die Plassnik Uschi mit zwei klaffenden Platzwunden an der Stirn. Dies sollte nicht das Denkvermögen erhöhen, sondern zu niedrige Türstöcke und wenn man da mal nicht aufpasst kann einem das schon passieren.
Am anderen Ende des Tisches spielt sich jedoch ein wahres Nervenduell zwischen den gegenübersitzenden Pepi Cap und Franzi Morak statt. Beide verstecken Ihre Gesichter hinter popoähnlichen Falten, um dem jeweiligen Opponenten nicht die Genugtuung einer persönlichen Regung zu überantworten. Man straft sich mit einer indifferenten Ignoranz, doch den anderen anstarrend, aber ungewillt nur ein Sterbenswörtchen zu sagen. „Den mach ich fertig“ denkt sich der Pepi. „Den mach ich fertig“ denkt sich der Franzi. Gespannt blickt nun auch die Burgstaller Gabi in deren Richtung und fragt sich wer als erster lacht.
Gerade auf dem Rückweg desselben befindet sich die Plassnik Uschi mit zwei klaffenden Platzwunden an der Stirn. Dies sollte nicht das Denkvermögen erhöhen, sondern zu niedrige Türstöcke und wenn man da mal nicht aufpasst kann einem das schon passieren.
Am anderen Ende des Tisches spielt sich jedoch ein wahres Nervenduell zwischen den gegenübersitzenden Pepi Cap und Franzi Morak statt. Beide verstecken Ihre Gesichter hinter popoähnlichen Falten, um dem jeweiligen Opponenten nicht die Genugtuung einer persönlichen Regung zu überantworten. Man straft sich mit einer indifferenten Ignoranz, doch den anderen anstarrend, aber ungewillt nur ein Sterbenswörtchen zu sagen. „Den mach ich fertig“ denkt sich der Pepi. „Den mach ich fertig“ denkt sich der Franzi. Gespannt blickt nun auch die Burgstaller Gabi in deren Richtung und fragt sich wer als erster lacht.
Gehrer Liesl und die unbefleckte Rauch Kallat Mary stecken sich für die anschließende Weihnachtsmusikrunde schon beide Finger in die Mumu um sich darauf sinnlich einzustimmen. Der Weg durch die Spinnweben wurde simpel mit der Flöte der Liesl gebahnt.
Und da auf einmal ein Wort. „Studienge....aua“ Es war Broukal der die angenehme Stille in Moderatorenmanier brach, aber schleunigst vom Niessl in das Spatzi gezwickt wurde. Dies war das vereinbarte Zeichen nicht alles auf eine Karte zu setzen und eine gestrenge gemeinsame Linie zu fahren.
„Kann ma bitte wer das Wimmerl am Hals ausdrücken? Des is reif!“ klagte Matznetter Stoffl in die Runde. Während Cap und Morak wie angewurzelt weiterhin aufeinander starrten, rettete ausgerechnet der Kanzler selbst, deutlich not amused, den armen Finanzreferenten und wendete den alten Mund zutzel Trick an. Von jetzt an wusste man, dass das Vertrauen wieder gänzlich hergestellt war. Danke Woiferl und weiter so. regiert uns bitte bald.
Und da auf einmal ein Wort. „Studienge....aua“ Es war Broukal der die angenehme Stille in Moderatorenmanier brach, aber schleunigst vom Niessl in das Spatzi gezwickt wurde. Dies war das vereinbarte Zeichen nicht alles auf eine Karte zu setzen und eine gestrenge gemeinsame Linie zu fahren.
„Kann ma bitte wer das Wimmerl am Hals ausdrücken? Des is reif!“ klagte Matznetter Stoffl in die Runde. Während Cap und Morak wie angewurzelt weiterhin aufeinander starrten, rettete ausgerechnet der Kanzler selbst, deutlich not amused, den armen Finanzreferenten und wendete den alten Mund zutzel Trick an. Von jetzt an wusste man, dass das Vertrauen wieder gänzlich hergestellt war. Danke Woiferl und weiter so. regiert uns bitte bald.




Interessant aber die Tatsache, dass es der Gusi is, der dem Wolfi auf dem letzten Bild den Scheffel macht - 'Wennst nicht sofort auf alle Vier gehst, da sprech ich nix mehr mit Dir'
Ehre wem Ehre gebührt, Dank dem der Dank verdient. In dem Fall mir. Da ich zwar nur ein Zaungast dieses Forums bin, sozusagen ein literarischer Kiebiz, erhebe ich natürlich keinen Anspruch auf Personalität, doch möchte ich explizit darauf hinweisen dass etwaige Verwechlungen mit diesem vermaledeiten "Reini" nicht erwünscht sind und auch jeglicher (wenngleich er sehr hübsch zu sein scheint) Grundlage entbehren. Zum Inhalt möchte ichnoch anmerken dass wenn wir von Georgs Mentoren sprechen auch die Namen Göring, Groer und M. Jackson nicht wegzuleugnen sind. Diese jedoch mussten, nach meinen Recherchen, den Autor des Artikels nicht wie Herr Narkowitz gefangenhalten um ihn in jedweder Weise gefügig zu machen, sondern hatten das Vergnügen seine freiwillige Anwesenheit manchmal über mehrere Jahrzehnte hinweg zu geniesen. Darum mit einem freundlichen Gruss aus der fremden Heimat: Penis et de la chance sur des amis!
Zu dem Artikel möchte ich noch gesondert sagen, dass Ähnlichkeit und Inspiration zu einem Artikel meines großen Mentors Rainer Nikowitz bewusst bestehen.
lg Georg