Du willst Stammkunde werden? Klick hier.

Weiterhin hast du natürlich die Möglichkeit des Gastzugangs:

User: gast
Passwort: gast

diefackel.com
franksemails.com
checkbit.com
Der flotte Zweier
Gfrast.com
 

Was Neues.

28.08.2006

Von: Lamy

SHE SHOULD BE

Wer macht mit?

Ja richtig liebe Leserin, es ist zwar auf den ersten Blick ein wenig verwirrend, aber hier gibt es das erste Frauenmagazin das von einem Mann geschrieben wird. Unser derzeit einziger Autor möchte seinen Beitrag für eine bessere Welt leisten. Mehr noch, er widmet dabei seine ganze Aufmerksamkeit der Frau. Kritik und Fragen an mich, dem Autor, sind nicht nur erwünscht, sondern werden sogar gelegentlich behandelt.
 
Die soziale Stellung der Frau soll hier aber nach Möglichkeit nicht unser Thema sein. Um dieses Thema behandeln zu können, müsste sich der Autor einer Medikamentenkur unterziehen, die er sich weder gesundheitlich noch finanziell leisten kann. Weiters möchte ich mich hier von Tagesklatsch der die Welt nicht interessiert, distanzieren. In diesem Magazin geht es um die kleinen unbedeutenden Fragen des täglichen Lebens, (Was soll ich anziehen? Wie oft sollte ich mich am Tag duschen?) bis hin zu den scheinbar unlösbaren Problemen und Fragestellungen (Wer will mich? Was ist ein Mann?).
 
In diesem Artikel möchte ich das Thema Schuhe behandeln. Wieso gerade Schuhe? Weil ich von Schuhen weit aus mehr Ahnung habe, als von Taschen. Beides ist mittlerweile zu einem modischen Accessoire verkommen. Das wäre nicht weiter störend, wenn nicht nur noch dieser Aspekt im Vordergrund stünde. Selten aber doch passiert es dann dass jemand seinem Fuß etwas Gutes tun will, verbindet dies aber auch gleich mit dem Mut zur Hässlichkeit und kauft sich die CashCow von Birkenstock. Es gibt natürlich auch noch andere, ähnlich hässliche Produkte wie z.B. BTA – Schuhe. Meistens verstauben diese Modebomben allerdings sowieso im Schuhschrank (Sie haben doch wohl hoffentlich einen Schuhschrank?!). Wer es sich aber tatsächlich traut, sich mit diesem Schuhwerk  in der Öffentlichkeit zu zeigen, hat meist ein anderes Motiv als seine Gesundheit.
 
Es stellt sich ja überhaupt die Frage, ob uns ein Schuh Gutes tun kann. Die afrikanischen Massai-Hirten tragen keine Schuhe, kennen keine Rückenschmerzen, haben eine perfekt ausgebildete Muskulatur und angeblich die beste Haltung der Welt. Sie sind ihr ganzes Leben lang körperlich aktiv und zwar barfuß.  Nicht wie unsereins mit unterstützenden Schuhwerk, dass den Muskeln die Arbeit abnimmt und sie verkümmern lasst. Deswegen gibt es auch eine Trendwende in der Schuhforschung: Unterstützung ist passè, ein gesunder Schuh schützt den Fuß vor Verletzungen und hält ihn sauber.
 
Damit wären wir aber fast wieder bei Birkenstock angelangt und das wollen wir uns nun doch nicht antun. Naheliegend wäre auch ein Aufruf zu „Unten ohne“. Bitte hängen sie deswegen aber nicht gleich ihre Schuhe aus dem Fenster. Wenn sie Pech haben, machen sie vielleicht gerade beim International Shoe Day mit, ohne dass sie es geplant hatten. Die Folge wäre ein Outing das gar keines ist.
 
Falls sie eben zum ersten Mal einen Artikel über Schuhe gelesen haben, indem das Wort Schuhforschung, aber kein modischer Tipp vorgekommen ist, darf ich ihnen gratulieren. Sie sind meine Zielgruppe. In Zukunft wird auf Cafe 22 mehr Rücksicht auf SIE genommen. Als krönenden Abschluß möchte ich ihnen noch folgende Frage mit auf den Weg geben:
Wieso kaufen sie sich mehr Schuhe als sie tragen können?